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I Myself, 2002/2003 I Myself, 2002/2003

Für das Video I Myself hat sich die Künstlerin selbst in kopfschüttelnder Bewegung unter Stroboskoplicht filmisch aufgenommen. Die Aufnahmen wurden zu einer sich im Kreis drehenden Figur animiert, zum Teil überlagert und stetig beschleunigt. Zum Eindruck von Standbildern kommt es dort, wo die Geschwindigkeit ihr Maximum erreicht.

Blue Zoom, 2002 Blue Zoom, 2002

Das zentrale Element in der Bühnenprojektion Blue Zoom war ein sich kontinuierlich in seiner Größe wandelnder Kreis, der tänzerische Reaktionen etwa in Form eines zeitlupenhaften Zugehens auf die Projektionsquelle evozierte und als Interaktion die Ursprünge von Projektion und körperlicher Bewegung virtuell in den Raum spiegelte.

Leftover, 2002 Leftover, 2002

Den Ausgangspunkt der Lichtprojektion Leftover bildete eine Linie, die sich je nach gestischer solotänzerischer Raumumschreibung fließend zur Fläche, zum Kreisbogen und Balken transformierte, wodurch sich der Bühnenraum analog zur getanzten räumlichen Bewegung veränderte.

Raumfahrt, 2005 Raumfahrt, 2005

Der Siebensternplatz im siebten Wiener Gemeindebezirk wird aus verschiedenen Perspektiven fotografisch erfasst und durch digitale Bearbeitung zu einem fiktionalen Raumbild zusammengefügt. Ein langsam gleitender Kameraschwenk bewegt den montierten Raum. Am Platz wird eine Projektionsfläche installiert. Die neue Perspektive in und auf den Stadtraum tritt aus dem Hintergrund und schiebt sich ins Zentrum der Wahrnehmung. Die Wirklichkeit der Passanten gerät in Bewegung, ihre gewohnte Sicht erweitert sich durch den künstlichen Blick.

Keyframe, 2004 Keyframe, 2004

In simulierter Kamerafahrt sind für die Arbeit Fotografien zu einem Video montiert. Sukzessive werden die raumbezogenen fotografischen Blickpunkte auf körperlose, an der Wand installierte, fragile Papierreliefs filmisch freigelegt, und gleichzeitig wird über das Zusammenfügen der Bilder die Unvereinbarkeit perspektivischer Standpunkte in der taktilen Realität verschleiert. Der so entstandene fiktive Raum wird filmisch erfahrbar.

Atelier, 2008 Atelier, 2008

In der Videoarbeit Atelier hat die Künstlerin die Räume ihres ehemaligen Ateliers als ein Motiv für Anfang und Ende abgelichtet. Den Beginn, den Einzug in das Atelier, markiert das Video, in dem fotografische Aufnahmen zu einem neuen, filmischen Raum zusammengestellt sind. Über die Montage von Raumaufnahmen, die karge Wände, Schutt und Baustellenwerkzeuge wie zum Beispiel eine Leiter zeigen, wird eine ungewohnte Räumlichkeit erzeugt, die irritierend und subtil gebrochen erscheint.

Spiegel Strobl, 2008 Spiegel Strobl, 2008

Im Video Spiegel Strobl wird dem Thema „Widerstand während der NS-Zeit“ und der Divergenz von innerer und äußerer Wahrnehmung Rechnung getragen. Aufnahmen einer Wanderung im Salzkammergut entlang eines Partisanenweges sind im Schatten der wandernden Person mit simultan aus anderer Blickführung gefilmten Bildern überblendet.

Polygon, 2015 Polygon, 2015

Video, 5 min, 2015